Krebs-FAQs

Das große Einmaleins der Krebshaltung

 

Im Gegensatz zu den Zwerggarnelen werden Flusskrebse und Zwergflusskrebse noch nicht so häufig in Aquarien gehalten. Dennoch habe ich bemerkt, dass die Tendenz in der Krebshaltung steigt, was mich als langjährigen Halter und Züchter natürlich sehr freut.

 

Krebse werden regelmäßig allein, paarweise oder wegen des nicht zu unterschätzenden Aggressionspotenzials einiger Arten in sehr kleinen Gruppen gepflegt. Dem Halter bietet sich jedoch dadurch der Vorteil, dass er „seine“ Krebse voneinander unterscheiden kann und auch Haltungsfehler schneller auffallen. Größere Krebse können sogar zahm werden und nehmen ihr Futter von einer Pinzette oder aus der Hand (Vorsicht Scheren!) entgegen! Wie Ihr lest, haben auch Krebse ihren ganz eigenen Charme und sind auf alle Fälle sehr interessante Tiere.

 

Auf meinen Vorträgen über Garnelen und Krebse sind mir immer wieder verschiedene Fragen zur Haltung und Zucht gestellt worden, die ich nach und nach für die Allgemeinheit aufarbeiten möchte. Diese allgemeinen Haltungs- und Zuchtempfehlungen bzw. FAQs werden also in Zukunft immer wieder überarbeitet und erweitert. Falls Ihr noch Fragen habt oder auch gerne einmal einen Vortrag über Krebse oder Garnelen ausrichten möchtet, wendet Euch bitte direkt an mich!

 

Krebse gehören zu den Crustacea-Arten

 

Krebse und Krebstiere machen mit mehr als 52.000 bekannten Arten einen großen Teil der Gliederfüßer aus, zu denen im Übrigen auch Insekten gehören. Krebse sind wechselwarme Tiere und weisen keine konstante Körpertemperatur auf.

 

Die Verwandtschaft der Krebse mit dem Hummer ist augenscheinlich. Das Außenskelett von Krebsen besteht aus kalkimprägniertem Chitin. Der Kopf ist mit der Brust verwachsen und wird vom Panzer bedeckt, der bis zur Krebsnase reicht (Rostrum). Die Augen des Krebses befinden sich auf Stielen und können unabhängig voneinander bewegt und auch in den Panzer eingezogen werden. Der Hinterleib unterteilt sich in fünf Ringe.

 

Die Scheren der Krebse sind bei fast allen Arten annähernd gleich groß. Darüber hinaus verfügen auch Krebse über Kiemen, die sich an ihren Extremitäten zwischen Kopf und Oberkörper befinden.

 

Zu den bekanntesten Krebs-Arten, die in Aquarien gehalten werden, gehören:

 

  • die in Nord- und Mittelamerika beheimateten Procambarus mit mehr als 140 Arten (Blauer Floridakrebs, Clarkii, Dupratzi, Marmor-Krebs),

  • die in der mexikanischen Hochebene und an der nordamerikanischen Golfküste heimischen Cambarellus mit etwa 17 Arten (CPO, Diminutus, Texanus, Shuffeldtii) und

  • die aus Australien stammenden Cherax (Destructor, Lorentzi, Hoa Creek)

 

Viele Cambarus-Arten sowie einige andere größere Krebse werden aus dem Grund selten im Aquarium gehalten, weil sie zur erfolgreichen Nachzucht auf eine drastische Temperaturabsenkung angewiesen sind. Der Aufwand für diese Kältephasen ist für viele Züchter einfach zu groß.

 

Krebse im Aquarium

 

Bei der Haltung von Krebsen im Aquarium kommt es auf die gewünschte Krebs-Art und ihre charakteristischen Eigenschaften an, was Aquariengröße, Ansprüche, Vergesellschaftung und Futter anbelangt. Ich möchte zunächst nicht näher auf die Haltung einzelner Arten eingehen, sondern eher dem aquaristischen Laien einen pauschalen Überblick verschaffen, Krebse artgerecht und naturnah zu pflegen.

 

Auf was ich jedoch immer gerne zu Anfang hinweise, ist auf Hygiene im Umgang mit Wirbellosen generell. Bevor die Hände im Aquarium arbeiten, müssen sie vernünftig gewaschen werden. Schon Rückstände von Hautcremes und Seife können Garnelen und Krebse umbringen!

 

Noch wichtiger ist es, auf Ungeziefer-Vernichtungsmittel jeglicher Art zu verzichten. Ein Sprühstoß Insektizid, Fliegen-Stopp und wie das Zeugs noch so genannt wird kann eine komplette Zuchtanlage ruinieren; ein Alptraum! Das Gift gelangt durch die Luft (insbesondere bei luftbetriebenen Filteranlagen) unmittelbar in das Wasser und tötet alle Tiere; weshalb zwingend einfach zur Fliegenklatsche gegriffen werden sollte!

 

Das Krebs-Aquarium sollte immer über eine stabile Abdeckung verfügen. Krebse sind wahre Ausbrecher-Könige, die auch eine Zeit lang ohne Wasser auskommen. Allerdings verstauben und verschmutzen die Tiere außerhalb des Beckens sehr schnell. Sofern also ein Ausbrecher noch lebend aufgefunden wird, sollte er vorsichtig insbesondere im Kiemenbereich gesäubert werden. Die besten Erfahrungen habe ich gemacht, wenn ich das Tier danach in eine Schale mit etwas Wasser (nicht ganz bedecken) gesetzt habe. Erst nach und nach kann dann vorsichtig Wasser zugefügt werden, bis sich der Krebs vollständig akklimatisiert hat und in sein Aquarium zurückgesetzt werden kann.

 

Die Einrichtung des Krebs-Beckens

 

Krebse sind richtige Charakter-Tiere! Sie verstecken sich gerne und häufig, weshalb sie gerne Aquarien mit Höhlen, Steinen, Wurzeln und Laub bewohnen. Die Höhlen sollten optimaler Weise vorne und hinten offen sein, damit die Tiere im Falle eines Übergriffs (denkt an den Butterkrebs – siehe Häutung!) nach hinten flüchten können.

 

Pflanzen sind immer so eine Sache im Krebs-Aquarium! Zwergflusskrebse wie CPOs oder Texanus mögen Pflanzen und klettern sehr gern darin herum. Etwas größere Exemplare wie Clarkiis und Konsorten haben Pflanzen jedoch zum Fressen gern oder lieben es, selbst als Landschaftsgärtner tätig zu werden. Hier gilt aber auch, „Ausnahmen bestätigen die Regel“! Ich habe schon gehört (leider nicht erlebt), dass auch größere Exemplare die Pflanzen vollkommen in Ruhe lassen.

 

Gleiches gilt für die Vergesellschaftung von Krebsen. Was bei dem einen funktioniert, kann bei dem anderen komplett nach hinten losgehen! Meine großen Krebse leben friedlich mit Garnelen, Schnecken und Fischen zusammen, ohne dass ich hier nennenswerte Zwischenfälle erlebt habe. Oftmals wird mir aber auch berichtet, dass Garnelen oder kleinere Fische durchaus schon im Krebs-Magen gelandet sind oder Flossen gekürzt wurden. Hier ist also Vorsicht geboten!

 

Wasserwerte und Wasserpflege bei Krebsen

 

Die meisten Krebs-Arten sind extrem tolerant, was das Aquarienwasser betrifft. So ist die Haltung beispielsweise bei pH-Werten zwischen 6 und 8 möglich. Auch auf eine Heizung kann bei Krebsen getrost verzichtet werden. Die Haltung bei Zimmertemperatur, was etwa einer Wassertemperatur zwischen 20 bis 24 Grad entspricht, reicht völlig aus.

 

Bei der Haltung von Krebsen empfehle ich wöchentliche Wasserwechsel von 50 % des Aquarienwassers. In der Natur halten sich Krebse in Flüssen und anderen mit kontinuierlichen Zu- und Abflüssen ausgestatteten Gewässern auf, weshalb möglichst häufige Wasserwechsel den Ansprüchen der Tiere entgegenkommt.

 

Der Teilwasserwechsel hat den Zweck, Schadstoffe und Schmutz des Altwassers aus dem Becken zu entfernen und Mineralien sowie Spurenelemente mit dem Frischwasser zuzufügen. Zum Schutz vor Schwermetallen aus den Wasserleitungen sollte ein Wasseraufbereiter genutzt werden, der schon kurz VOR dem Einfüllen des Frischwassers in das Aquarium gegeben werden sollte. Dann nämlich werden die potenziellen Schwermetalle beim Einlass des Frischwassers gebunden, sodass die Tiere gar nicht erst damit belastet werden.

 

Im Rahmen des Wasserwechsels sollte darauf geachtet werden, dass insbesondere in den Wintermonaten das Frischwasser leicht temperiert (wer unsicher ist: Thermometer!) eingefüllt wird. Temperaturschwankungen vertragen Krebse – und auch alle anderen Aquarienbewohner – eher schlecht.

 

Filterung im Krebsbecken

 

Krebse haben Scheren … und viel Zeit! Schaumstoffpatronen von HMF und sonstige Schaumstoff-Filter werden sehr gerne von den größeren Exemplaren in die sprichwörtliche Zange genommen und schlicht zerstört. Bei größeren Krebsen sollte daher auf andere Filter zurückgegriffen werden. Kleinere Krebse oder besonders friedliche Exemplare können hingegen ruhig mit Schwammfilter und Luftheber versorgt werden.

 

Tipp: Durchlaufmenge heißt das Zauberwort! In der Aquaristik wird neben der mechanischen Filterung eines biologische Filterung angestrebt. Für diese biologische Filterung werden entsprechende Bakterien benötigt, die sich beispielsweise im Filtermaterial wie Siporax-Röhrchen oder Filterschaumstoff ansiedeln. Bei einer zu hohen und schnellen Durchflussmenge haben diese Bakterien jedoch keine Möglichkeit, sich am Filtermedium festzuhalten (wie auch, wenn sie von Strömungen mit mehr als 1.000 Liter pro Stunde mitgerissen werden?). Deswegen rate ich bei Problemen mit der Filterleistung immer dazu, zunächst einmal den Durchfluss des Filters zu drosseln. Probiert es aus!

 

Futter für Krebse

 

Die meisten Krebse sind Allesfresser und verputzen Flockenfutter, Tabs, Granulat und alles andere, was ihnen vor die Scheren kommt. Ausgewachsene Krebse sollten nicht zu proteinreich gefüttert werden, wobei Jungtiere eine proteinhaltige Nahrung für ihr Wachstum benötigen. Ich greife bei meinen Tieren regelmäßig zu Naturefood Sticks für Krebse und Krabben, der allen Altersstufen gut bekommt. Als fleischhaltige Nahrung empfehle ich Artemia, Stinte oder Krill. Rinderherz oder gar Futtermittel mit Schweinefleisch haben im Aquarium nichts zu suchen!

 

Zusätzlich sollte immer Laub im Krebs-Becken vorhanden sein. Es eignet sich ABGEFALLENES Laub von fast allen Laub- und Obstbäumen wie beispielsweise Apfelbaum, Marone, Seemandel, Haselnuss, Eiche oder Buche. Bevor Bäume ihr Laub abwerfen, entziehen sie den Blättern Pflanzensäfte und damit auch für unsere Aquarienbewohner potenziell giftige Stoffe und ätherische Öle. Also immer vom Boden aufsammeln, kurz überbrühen und dann servieren! Eine Ausnahme hiervon ist das Laub vom Walnuss-Baum. Dieses Laub enthält auch im grünen Zustand keine giftigen Inhaltsstoffe und kann gepflückt, getrocknet und verfüttert werden.

 

Gerne gefressen wird von meinen Krebsen (von meinen Garnelen übrigens auch) Brennnessel. Brennnessel-Blätter entfalten im Aquarium eine leicht entzündungshemmende und antibakterielle Wirkung, weshalb sie häufig bei mir im frischen oder getrockneten Zustand verfüttert werden. Brennnessel-Blätter können ruhig frisch verfüttert werden, wobei ich auch hier ein kurzes Überbrühen empfehle.

 

Die wichtigste Regel beim Füttern lautet aber: Alles in Maßen; nichts in Massen!

 

Die Sache mit der Häutung

 

Da das Skelett von Krebsen nicht mitwachsen kann, häuten sich die Tiere regelmäßig. Der alte und zu eng gewordene Panzer wird von den Krebsen abgestreift und macht dadurch einem neuen und größeren Panzer Platz. Jungtiere im Wachstum häuten sich naturgemäß häufiger und können bis zu zwei Mal pro Woche ihren Panzer abstreifen. Im Alter häuten sich Krebse nur noch selten, sodass es sogar Tiere mit Algenbewuchs in Aquarien gibt.

 

Die Häutung ist für den Krebs ein enorm anstrengender Vorgang, bei dem schon Tiere vor Anstrengung gestorben sind (Häutungsschwierigkeiten).

 

Im Aquarium hören die Krebse kurz vor der Häutung auf zu fressen. Sie ziehen sich zurück und reduzieren ihren innerhalb des Panzers befindlichen Körper um 30 % bis 40 %, um sich selbst die Häutung zu erleichtern. Nach der Häutung ist der Krebs weich und wird deshalb auch für die nächsten zwei bis acht Tagen „Butterkrebs“ genannt. Je nach Art braucht der neue Panzer diesen Zeitraum, um auszuhärten. Bis der Panzer ausgehärtet ist, zieht sich der Krebs zum Schutz vor Artgenossen und Räubern zurück.

 

Magensteine und Krebshäute nicht entfernen!

 

Manchmal findet der passionierte Krebshalter kleine seltsame Steine im Aquarium. In der Regel handelt es sich dabei um Gastrolithen (Magensteine), die der Krebs während der Häutung ausgewürgt hat. Diese Steine sind ein Kalkdepot, das der Krebs in der Häutungsphase aufgrund der im Wasser vorhandenen Mineralien nicht benötigt hat. Dennoch sollten Magensteine im Wasser verbleiben, um bei Bedarf den Tieren zur Verfügung zu stehen.

 

Gleiches gilt für den abgelegten Panzer. Die Krebse fressen ihren abgestreiften Panzer bis auf die Scheren regelmäßig auf und versorgen sich so mit dem für die nächste Häutung notwendigen Kalzium und anderen Mineralien. Erst etwa nach drei bis vier Tagen sollten die Reste des Panzers entfernt werden.

 

Die Krebs-Zucht

 

Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Nachzucht ist mit Ausnahme des Marmor-Krebses (auf den ich später noch zu sprechen komme) die Haltung eines Paares. Die Geschlechtsorgane von Krebsen befinden sich auf der Unterseite, weshalb eine Glasschale zur Bestimmung hilfreich sein kann.

 

Die Männchen von Procambarus, Cambarus und Cambarellus zeigen von unten betrachtet ein „<“, im Bereich der Schreitbeine. Dies sind die Gonopoden, die bei kleinen Zwergflusskrebsen teilweise nur mit Lupe zu erkennen sind.

 

Die eigentliche Paarung von den Krebsen sieht etwas aggressiv aus. Das Männchen dreht das Weibchen unter sich auf den Rücken und hält es mit den Scheren fest, wobei es gleichzeitig sein Sperma-Paket in der Nähe der Geschlechtsöffnung des Weibchens anheftet. Es kann durchaus noch ein paar Tage dauern, bis das Weibchen die Eier durch eine Öffnung am dritten Beinpaar legt, die durch ein ausgeschiedenes Sekret von den Spermien befruchtet werden.

 

Die befruchteten Eier klebt sich das Weibchen an die Schwimmfüße und versorgt sie fortan mit Sauerstoff. Nicht befruchtete Eier oder verpilzende Eier sortiert das Weibchen aus. Je nach Krebs-Art und Haltungstemperatur kann es nun vier bis sechs Wochen dauern, bis die kleinen Krebse schlüpfen. Zunächst halten sich die Jungtiere noch ein bis zwei Tage bei der Mutter auf, bevor sie sich in die große weite Aquarien-Welt aufmachen. Innerhalb der ersten ein bis zwei Tage hält ein Hormon das Muttertier davon ab, ihren Nachwuchs zu verspeisen. Nach dieser Zeit haben die jungen Krebse auch ihre Mutter zu befürchten …wink

 

Insbesondere die jungen Krebse sind verfressene Kannibalen und dezimieren sich ab einem gewissen Alter selbst. Trotz Versteckmöglichkeiten und Laub kann es kaum unterbunden werden, dass sich ein geschlüpftes Gelege etwa um ein Drittel reduziert. Nur wer zusätzliche Becken aufstellt, kann mit viel Fürsorge eine größere Anzahl Jungtiere durchbringen.

 

Vorsicht Marmor-Krebs!

 

Vom sogenannten Marmor-Krebs Procambarus virginalis sind nur weibliche Tiere bekannt. Jedoch ist es eine Krebs-Art, die per Jungfernzeugung gentechnisch identische Eier hervorbringt, die keinerlei Befruchtung bedürfen. Alle acht Wochen kann EIN Marmor-Krebs Gelege mit etwa 120 Eiern erzeugen, sodass mit einer explosionsartigen Vermehrung gerechnet werden muss. Rechnet einfach mal weiter … !!!

 

Viele falsch beratene Aquarianer haben sich einen Marmor-Krebs angeschafft und konnten den Nachwuchs nicht mehr bewältigen oder geschweige denn vernünftig unterbringen. Selbst wenn alle Krebse aus dem Aquarium entfernt wurden, haben sich einige Exemplare in Filterbehältern oder Filterbecken versteckt und weiterhin fröhlich Nachwuchs erzeugt.

 

In dem Zusammenhang möchte ich darauf hinweisen, dass generell kein lebendiges Tier ausgesetzt oder durch die Toilette entsorgt werden darf. Ein Marmor-Krebs übersteht eine Berg-und-Tal-Fahrt durch die Kanalisation oder den strengen deutschen Winter mit Leichtigkeit und ist im Begriff, die einheimischen Krebse zu verdrängen und zur echten Plage zu werden.

 

Deshalb meine Bitte: Keine lebendigen Tiere in freier Natur aussetzen oder einfach in die Toilette werfen!!!

 

Achtung Krebspest!

 

Bei der Haltung von Krebsen sollte jeder Händler, Züchter und Hobbyzüchter potenzielle Kunden auf die Krebspest hinweisen.

 

Es handelt sich hierbei um eine stets tödlich verlaufende Pilz-Krankheit, die durch amerikanische Flusskrebse eingeschleppt worden ist. Es wird davon ausgegangen, dass alle amerikanischen Krebse – also auch CPOs, Clarkiis, Allenis – Überträger der Krebspest sind. Die amerikanischen Krebse selbst sterben nicht an dieser Erkrankung; infizieren jedoch unter Umständen andere Arten.

 

Aus diesem Grund sollten amerikanische Krebse niemals mit europäischen oder australischen Krebsen vergesellschaftet werden. Dass amerikanische Krebse nicht in Gartenteichen gehalten werden sollten oder gar ausgesetzt werden dürfen, erklärt sich bei dieser ernsthaften Erkrankung von selbst!

 

Die durch den Pilz Aphanomyces astaci hervorgerufene Krebspest hat die heimischen Krebstbestände fast ausgelöscht, sodass Steinkrebse und Edelkrebse zu den gefährdeten Arten zählen. Mittlerweile gibt es in Europa keine zusammenhängenden Bestände einheimischer Krebs-Arten mehr!

So und wer jetzt immer noch vernünftige Krebse in guter Qualität erwerben möchte, der kann sie dirket hier bestellen: www.garnelen-direkt.de

 

 

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